Inhalt zu Ridley Scott’s Alien-Prequel „Prometheus“ durchgesickert?

Kopf des Aliens aus den ersten drei Filmen

Inhalt zu Ridley Scott’s Alien-Prequel „Prometheus“ durchgesickert?

Kopf des Aliens aus den ersten drei Filmen

Written by am 1. Juli 2011

Mehr als 30 Jahre ist es mittlerweile her, dass Ridley Scott mit seinem Film „Alien“ eines der eindrucksvollsten Science-Fiction Themen auf die Leinwand brachte.

Drei weitere Filme kamen ins Kino und wurden von den Regiegrößen James Cameron („Terminator“, „Titanic“, „Avatar“), David Fincher („Sieben“, „Fight Club“, „The Social Network“) und Jean-Pierre Jeunet („Delicatessen“, „Die fabelhafte Welt der Amélie“) inszeniert. Sigourney Weaver („Gorillas im Nebel“, „Die Waffen der Frau“, „Ghostbusters“) machten die Filme zum anerkannten Star.

Mitte 2009 wurde bekannt, dass Ridley Scott an einem neuen Alien Film arbeitet, der vor den Ereignissen des ersten Teils auf der Nostromo spielen soll. Insgesamt sprach Ridley Scott von zwei Filmen, die er drehen wolle – beide in 3D.

Über die Inhalte ist seitdem weitgehend wild spekuliert worden. Jetzt sind allerdings aus zwei unterschiedlichen Quellen weitere Informationen zu „Prometheus“ bekannt geworden.

Der „Prometheus“-Drehbuchautor plaudert aus dem Nähkästchen

Drehbuchautor Damon Lindelof („Lost“, „Cowboys & Aliens“) hat über seine Arbeit an Prometheus in „Kevin Pollak’s Chat Show“ Folgendes gesagt:

„Angefangen hat es als Alien Prequel. Das war es, was es nach Meinung aller werden sollte. Bekannterweise hat Ridley Scott seit 25 Jahren, seit Blade Runner, keinen Science-Fiction Film mehr gemacht und so ist seine Rückkehr in dieses Genre eine riesen Sache.

Damon Lindelof beim LOST-Panel auf der Comic ConAber das tatsächlich Wichtige ist, was bedeutet das „Alien“-Franchise heute für uns? Es gab ein Alien vs. Predator und all diese Dinge und das hat zu einer kompletten Verwässerung des Themas geführt.

Meine Ansicht war immer, dass wirklich gute Prequels eigenständige Filme sein müssen. … Bei allem gebotenen Respekt für alle, die Prequels drehen, aber warum sollte ich die größte unerwartete Wendung der Filmgeschichte, „Ich bin Dein Vater, Luke“, ruinieren, indem man mir drei Filme zeigt, die diese Überraschung zerstören.

Du kannst Filme drehen, die vor „Krieg der Sterne“ spielen, aber ich muss dabei nicht die Geschichte des Skywalker Clans sehen. Zeig mir etwas, wo ich das Ende nicht erraten kann. Es gibt keine Überraschung in der Zwangsläufigkeit.

Ein echtes Prequel sollte den Ereignissen des Originalfilms vorangehen, sollte aber sonst etwas komplett anderes sein, unterschiedliche Charaktere zeigen, ein unterschiedliches Thema haben, obwohl es in der gleichen Welt spielt. Das war mein grundsätzliches Gefühl, was dieser Film sein sollte …

Ich habe auch das Gefühl, dass der Film, den ich als Fanboy gerne sehen möchte im „Alien“-Universum spielen und den Ereignissen des Originalfilms vorangehen sollte, aber nicht notwendigerweise mit all den bekannten und von mir geliebten Elementen wie Facehuggers und Chestbursters belastet sein sollte. Es ist irgendwie wie ‚Das haben wir schon gesehen, können wir dieses Mal etwas anderes machen?‘. Und genau das ist es, was Ridley machen möchte“.

Hier das komplette Interview aus der Show

Es beginnt mit einer Ausgrabung

Der Webseite io9 wurde jetzt eine mutmaßliche Zusammenfassung von „Prometheus“ zugespielt, die von einem Mitarbeiter, der „der Produktion nahe steht“ stammt.

Ein kleiner Hinweis in eigener Sache:

Auf BooVee.com werden Spoiler generell nicht als solche gekennzeichnet, schon allein deswegen nicht, weil ein und dieselbe Informationen für den Einen eine unzumutbare Vorwegnahme von Inhalten darstellt, während sie von einem Anderen als übliche Vorberichterstattung verstanden wird.

So gesehen steht über der ganzen BooVee.com-Seite ein großer „Spoiler“-Hinweis: „Informationen auf dieser Seite werden wichtige Inhalte von Kinofilmen und TV-Programmen vorweg nehmen“.

So zum Beispiel die folgende mutmaßliche Zusammenfassung des Inhalts von „Prometheus“:

Erde. Das Jahr 2058.

Ausgrabungen von Archäologen in Afrika enthüllen, dass die Menschen von einer hoch entwickelten Alien-Rasse (den sogenannten „Space Jockeys“) genetisch konstruiert wurden. Diese „Alien Götter“ sorgten durch Terraforming auch dafür, dass die Erde für ihre Geschöpfe bewohnbar wurde.

Zusammen mit den Artefakten finden sich auch die Koordinaten zur Heimatwelt der außerirdischen Götter: Das Paradies.

Monate später startet die Weyland Corporation das Raumschiff „Prometheus“ und seine Besatzung in den Weltraum, um den Erstkontakt herzustellen. Dank eines überlichtschnellen Antriebs erreicht die „Prometheus“ das Zeta Riticuli System.

Die Menschen werden von ihren Schöpfern begrüßt und weiter in den angsteinflößenden und zugleich faszinierenden Weltraum geführt. Die außerirdischen Götter sind Stolz auf ihre „Kinder“: Die erste Schöpfung, die einen so hohen Intelligenzgrad erreichen konnte.

Goldene Prometheus Skulptur vor dem Rockefeller CenterAls Belohnung teilen sie einige ihrer erstaunlichen, biotechnischen Errungenschaften mit den Menschen. Dies ist allerdings für ein Besatzungsmitglied der „Prometheus“ nicht genug. In einem heimtückischen Akt stiehlt er den „Bio-Source-Code“ für Terraforming. Eine Technologie, die Quelle göttlicher Macht ist und die Menschen gottgleich machen könnte.

Die „Alien Götter“ mögen Wissenschafter sein, aber sie sind auch skrupellose Eroberer und Zerstörer von Welten, die Menschen niemals als gleichwertig erachten werden.

So lassen sie auf die flüchtende Besatzung der „Prometheus“ ihre Lieblings-Bio-Waffe los: Eine Kreatur, die sonst dazu dient, Welten „aufzuräumen“, bevor sie kolonisiert werden.

Doch etwas geht schief und die Menschen schaffen es, die Bio-Waffe gegen seine (und ihre) Schöpfer zu richten. Das führt dazu, dass noch intelligentere, noch bösartigere und noch brutalere Kreaturen entstehen. Kreaturen, die den Untergang des Paradieses bedeuten.

Die Überlebenden der „Prometheus“-Crew schaffen es, rechtzeitig den todgeweihten Planeten zu verlassen. Verfolgt von einem überlebenden „Alien Gott“ in einem wohlbekannten Raumschiff mit einer letzte Mission: Den Zorn der Götter auf die Erde zu bringen“.

Wie gesagt, dieser Text stammt von einer Person, die dem Produktionsteam von „Prometheus“ nahe steht und behauptet, dies sei die Zusammenfassung der tatsächlichen Handlung des Films.

Riecht es hier irgendwie nach Schweizer Käse?

Jetzt gibt es einige, die diese Story interessant finden und andere beten, das Ganze solle sich als großer Schwindel entpuppen.

Ridley Scott gibt Regieanweisung an UmstehendeLetztere werden es allerdings schwierig haben, denn wie der Hollywood Reporter berichtet, gab Ridley Scott bei einer Q & A-Session folgende Details zu „Prometheus“ bekannt:

  • Die mythologische Komponente des Namens „Prometheus“ (er stahl den Göttern das Feuer, um es der Menschheit zu geben) ist nicht ohne Grund gewählt.
  • Der Film wurde vom Wunsch inspiriert, das Geheimnis der riesigen fossilen Kreatur mit dem aufgebrochenen Brustkorb aus dem ersten „Alien“-Film zu erforschen.
  • Die Handlung und das Drehbuch seien von den Arbeiten Erich von Dänikens inspiriert, der ja die These vertritt, Außerirdische hätten vor langer Zeit die Erde besucht und die Entwicklung der Menschheit entscheidend beeinflusst.

Zumindest scheinen diese Details der durchgesickerten Zusammenfassung nicht zu widersprechen.


Ein Altmeister und seine jungen Stars

Neben Altmeister Ridley Scott („Alien“, „Blade Runner“, „Gladiator“) sind junge, aufstrebende Stars bei dem Projekt verpflichtet:

Michael Fassbender („Inglourious Basterds“, „X-Men: Erste Entscheidung“, „300“), Idris Elba („The Wire“, „American Gangster“, „Thor“), Charlize Theron („Monster”, „The Italian Job”), Noomi Rapace (Origina „Millennium-Trilogie“) und Guy Pearce („Memento“, L. A. Confidential“, „Tödliches Kommando – The Hurt Locker“).

Die Dreharbeiten haben am 21. März 2011 begonnen. Die Premiere des 3D-Streifens ist für den 1. Juni 2012 vorgesehen, der Kinostart in den deutschen Kinos für den 8. Juni 2012.

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